Handvenenbiometrie

Handvenen Biometrie – für ein Höchstmass an Sicherheit

Biometrische Technologie erhöht die Sicherheit in vielen IT-Anwendungsbereichen. Gleichzeitig vereinfacht sie Prozesse und reduziert Kosten. Bekannte und bereits im Einsatz stehende Technologien funktionieren mittels Fingerabdruck-, Gesichts- oder Iris-Erkennung. Bereits als «state of the art» gilt die so genannte Handvenenbiometrie, auch Handflächenvenenbiometrie genannt. Diese Venen-Erkennung, die über die Handfläche funktioniert, übertrifft die anderen Technologien in vielfacher Hinsicht, wie Schutz, Hygiene, Anwendbarkeit, Sicherheitslevel, Nutzerfreundlichkeit, Genauigkeit und sozialer Akzeptanz.

BWO Systems AG wurde vom Hersteller der handvenenbiometrischen Sensoren, der Firma Fujitsu Technology Solutions gleich mehrfach ausgezeichnet:

  „Schweizer Infrastruktur Partner Award 2016“

  Finalist „Global SELECT Innovation Award 2016“

Geehrt wurden damit die aussergewöhnlichen und innovativen Leistungen im Bereich der Handvenenbiometrie.

BWO Systems ist das führende europäische Unternehmen für handvenenbiometrische Lösungen.

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unverbindliches Beratungsgespräch:
patrick.wyss@bwo.ch

Technik der Handvenenbiometrie

Grundlage der handvenenbiometrischen Identifikation und Authentifizierung ist der PalmSecure-Sensor von Fujitsu. Der Scanner erkennt berührungslos mittels Nahinfrarotstrahlung (schwächer als eine Fernbedienung) das unter der Haut auf der Handinnenseite liegende Venenmuster. Dieses ist bei jedem Menschen einzigartig und weist detaillierte Charakteristiken auf.

Das sauerstoffarme Hämoglobin in den Handvenen absorbiert das Nahinfrarotlicht, wodurch sich die Reflexion verringert und die Venen als schwarzes Muster erscheinen. Dazu werden in Sekundenbruchteilen rund 5 Millionen Referenzpunkte erfasst. Allerdings erkennt der Sensor das Muster nur, wenn das Blut aktiv in den Handvenen fliesst (Lebend-Erkennung).

Das erstmalige Erfassen des Venenmusters dauert weniger als eine Minute. Dabei wird die Handinnenfläche dreimal vom Venenscanner erfasst, um daraus eine verschlüsselte Vorlage (ein Referenztemplate) zu kreieren. Anschliessend reicht es, die Handfläche berührungsfrei 4 – 5 cm über den Sensor zu halten – für eine eindeutige und sichere Identifikation. Das Venenmuster bleibt von der frühen Kindheit bis zum Tod immer gleich und verändert sich nicht. Dadurch sind Personen immer eindeutig identifizierbar.

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Handvenenmuster als
eindeutiges Identifikations-Merkmal
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Einmaliges Erfassen und Generieren
des persönlichen Template
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Prüfen und Erkennen der berechtigten
Person innert Millisekunden

Sicherheit dank Handvenenbiometrie

Biometrische Identifikations- und Authentifizierungsapplikationen sind seit Jahren in unserem Alltag anzutreffen. Vor allem mit der Verbreitung moderner Smartphones und Tablets hat sichdie Technik flächendeckend etabliert. Am meisten verbreitet sind Fingerprints. Aber auch andere biometrische Systeme wie Gesichtserkennung, Handgeometrie oder Iris-Scan sind weit verbreitet. All diese Systeme haben eines gemeinsam – sie sind nicht sicher! Sie sind nicht zuverlässig in der Anwendung, sind fälschungs- oder diebstahlanfällig oder zu kompliziert für den komfortablen Einsatz im Alltag.

Im Gegensatz zu vielen anderen biometrischen Systemen, die sich auf äussere Merkmale abstützen, werden beim Handvenenscanner die im Körperinneren verborgenen Venen zur Identifikation und Authentifizierung verwendet. Dies und die Einzigartigkeit der Venenmuster bieten ein höchstes Mass an Sicherheit. Eine Identität zu fälschen ist damit nahezu unmöglich und wurde bisher nie geschafft. Schlüssel, Badges, Karten etc. können zudem verloren gehen. Die Wiederbeschaffung ist aufwändig und kostenintensiv. Im Weiteren können sie problemlos an Dritte weitergegeben oder gestohlen werden. Unberechtigte verschaffen sich dadurch illegalen Zutritt. Codes können vergessen oder von Dritten ausspioniert (Phishing) werden. Der mögliche Schaden kann sehr gross sein.

handvenen biometrie handvenenbiometrie

Video 3sat (Dauer 7.04 min)
In der 3sat-Sendung «Nano» vom 16. Januar 2015 wird aufgezeigt, wie einfach und schnell sich die Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung überlisten lässt. Der Handvenenscanner hingegen kann nicht getäuscht werden.

Video ProSieben (Dauer 10.49 min)
Die Pro7-Sendung «Galileo» vom 8. Mai 2015 dokumentiert, wie Fingerabdruck- und Gesichtserkennung manipuliert werden können. Der Handvenenscanner lässt sich nicht beirren.

Falsche Akzeptanz (FAR): Anzahl Personen die akzeptiert werden, obwohl sie keine Berechtigung hätten.
Falsche Rückweisung (FRR): Anzahl Personen, die zurückgewiesen werden, obwohl sie eine Berechtigung hätten.

«Der Venenscanner ist zehnmal sicherer als ein Iris-Scanner, 100-mal sicherer als ein Fingerprint-Sensor und 1000-mal sicherer als eine Gesichtserkennung». Das Venenmuster jeder Person ist absolut einzigartig und kann nicht kopiert oder gefälscht werden.

Anwendung von biometrischen Lösungen

«Biometrie ist nur etwas für Hochsicherheitsbereiche», lautet ein gängiges Vorurteil. Im Gegenteil: Sowohl im privaten wie auch im geschäftlichen Umfeld sind biometrische Lösungen sinnvoll und äusserst effizient einsetzbar. Speziell handvenenbiometrische Applikationen sparen Zeit und Kosten, vereinfachen Prozesse, schaffen Sicherheit und sind einfach in der Bedienung.

Grundsätzlich lassen sich alle Schlüssel, Badges, Cards, Codes, etc. durch eine Identifikation/Authentifizierung mittels Handvenenerkennung ersetzen. Im Weiteren können Personen eindeutig identifiziert werden, die bisher per Ausweis oder Unterschrift ihre Identität belegen mussten.

Idealerweise wird bei Firmen eine handvenenbiometrische Lösung als ganzheitliches System über alle Bereiche eingesetzt: Zugang zum Parkhaus (inkl. Abrechnung), Gebäude-/Raumzutritt, Zeiterfassung, PC-Zugang, Druckerzugang, Konsumation in Kantine/an Automaten, Authentifizierung im Personalbereich, Quittieren von Prozessen, etc.

Dabei ist es nicht zwingend nötig, das System revolutionär einzuführen und alle bestehenden Lösungen auf einen Schlag abzulösen. Eine evolutionäre Einführung macht Sinn: sowohl bei der Ablösung von veralteten Systemen als auch bei Neueinführungen.

Weitere mögliche Einsatzbereiche für handvenenbiometrische Applikationen:

Wohnanlagen
Gebäudezugang, Briefkasten, spez. Räume, Tresor, Ein-/Ausschalten von Alarmanlagen, Haussteuerungen

Hotels
Check-In von Stammgästen, Zimmertüren, Konsumationen im Restaurant, Bar, Wellness

Stadien, Zoos, Museen, Fitnessstudios, Wellnessanlagen
alle möglichen Zugänge, Authentifizierung für Abonnenten mit persönlichen Dauerkarten, Erkennung von Hooligans oder gesperrten Besuchern

Verwaltung
alle möglichen Zugänge und Identifikation/Authentifizierung, Zugangsberechtigungen für sensible Bereiche, Erfassen von Straftätern, Verhinderung von Schwarzarbeit durch Erfassen der Mitarbeitenden

Speziell gesicherte Zonen
Regierung, Militär, Polizei, Sicherheitsunternehmen, High-Tech-Firmen, sensible Geschäftsräumlichkeiten, Labors, Schutzanlagen

Universitäten, Hochschulen
Prüfungszulassungen, Zugang Gebäude/Räume, Studentenidentifikation

Bibliotheken
Zugang Gebäude/Räume, Identifikation der Ausleiher

Banken
Public: Geldautomaten, Schliessfächer, Kundenidentifikation
Intern: alle möglichen Zugänge, Zeiterfassung, IT-Zugänge, Tresor

Spitäler, Kliniken
Patientenadministration, Medikamentenausgabe, Zugang Operationssäle, Patientenidentifikation, Babyidentifikation

Firmen, Unternehmen
alle möglichen Zugänge, Zeiterfassung, Konsumationen, follow-me desktop/-printing, HR Personaldatenerfassung/Authentifizierung, Ein-/Ausschalten von Alarmanlagen, Quittierung von Sicherheitsrundgängen

Qualitätsprozesse
Authentifizierung von Prozessabläufen

Apotheken
Medikamentenabgabe, Identifizierung Kunde mit rezeptflichtigem Medikament

Detailhandel
Bargeldloses Bezahlen mit Kredit- oder Kundenkarte, Authentifizierung Kunden

Personenidentifikation
anstelle von Ausweis oder Unterschrift

  • EIN System anstelle vieler
  • geringerer Unterhalt gegenüber Schlüsseln, Codes, Badges etc.
  • kein Vergessen, Verlieren, Verlegen, Kopieren, Übertragen, Stehlen
  • erhöhte Sicherheit, da eindeutige Identifikation/Authentifizierung
  • keine Fälschung oder Betrug möglich

 

Die Liste ist weder vollständig noch abschliessend. Grundsätzlich können mit handvenenbiometrischen System alle Vorgänge gemacht werden welche üblicherweise einen Schlüssel, Badge, Karte, Code, Ausweis oder Unterschrift benötigen. Eine umfassende handvenenbiometrische Lösung spart in einem Unternehmen sehr viel Geld, Zeit und Arbeitsaufwand bei gleichzeitigem Gewinn von Sicherheit.

Ihr Umsetzungspartner im Bereich der Handvenenbiometrie

BWO Systems ist der führende Entwickler von integrierten Gesamtlösungen im Bereich der Handvenenbiometrie. Wir arbeiten eng mit nationalen und internationalen Partnern zusammen, nutzen Synergien und vernetzen das gemeinsame Wissen. Dies immer im Hinblick auf optimale und massgeschneiderte Kundenlösungen.

Entwicklungspartnerschaften Handvenenbiometrie

fujitsu

Fujitsu ist der Erfinder und Patentinhaber von PalmSecure™, dem führenden, auf handvenenbiometrischer Technologie basierendes Authentifizierungssystem. Das Unternehmen entwickelt und produziert die Hardware, den Handvenenscanner. BWO ist Alliance Partner von Fujitsu und eng in die Weiterentwicklung von Endgeräten für den Einsatz in der Gesellschaft eingebunden.

frank

Die Frank Türen AG in Buochs zählt zu den aktivsten Schweizer Entwicklern und Machern von Brandschutztüren und Brandschutztoren. Als klassische Holzhandwerker mit über 100-jähriger Geschichte hat sich das Unternehmen seit 1970 auf die Herstellung von Zimmer- und Sicherheitstüren in privaten und öffentlichen Gebäuden spezialisiert.
In Zusammenarbeit mit BWO Systems hat Frank Türen die ersten brandschutzgeprüften Zugangstüren mit integrierten Handvenenlesern realisiert. Die Handflächenvenenbiometrie überprüft berührungsfrei innert Millisekunden die Venenstruktur von Handflächen und erkennt zutrittsberechtigte Personen mit nie dagewesener Genauigkeit.

Vertriebspartnerschaften Handvenenbiometrie

bsw

BSW Security AG ist spezialisiert auf Gebäudesicherheit. Seine Produkte- und Dienstleistungspalette umfasst Türsysteme, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Einbruch- oder Brandmeldung und Notausgänge. Mit mehreren Standorten in der Schweiz und über 60 Mitarbeitenden gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern in diesem Bereich.

jeffrey-nigg

Die Jeffrey Nigg Informatik AG bietet eine vollumfängliche Betreuung im Informatik-Bereich. Neben der IT-Beratung sind sie auch auf Themen wie Cloud-Lösungen, IT-Security und IT-Forensik spezialisiert. Das Unter-nehmen legt viel Wert auf eine individuelle und persönliche Betreuung. Die BWO Handvenenbioemetrie-Lösung ergänzt ihr Produktportfolio optimal, da damit die hohen Ansprüche der Kunden in Sachen Sicherheit und Komfort perfekt erfüllt werden können.

Renomation_logo

Die Renomation AG ist spezialisiert auf Hausautomation im Premiumsegment. Ihr Tätigkeitsgebiet umfasst die Beratung, Planung, Programmierung und Inbetriebnahme von Smarthome-Projekten, vornehmlich für private Bauherren. Im Fokus stehen dabei die Einfachheit der Bedienung, zeitloses Design und grösstmögliche Flexibilität. Die Systeme kommen sowohl in Neubauten als auch Umbauten zum Einsatz – von der Villa am See bis zur Attika-Wohnung.

Link Homepage Satelco

Die Satelco AG mit Sitz in Au / Wädenswil (ZH) ist eine Tochtergesellschaft der René Koch AG. Seit der Gründung 1986 bietet sie Systeme und Dienstleistungen zur Gebäudeautomation und für die IP-Telekommunikation an.

Satelco AG nutzt ihr Know-how sowohl aus der Telefonie als auch aus über 25 Jahren Gebäudeautomation – zur Komfortsteigerung, Energieeinsparung und vor allem für die Sicherheit in Wohn- und Geschäftsliegenschaften. Satelco AG bietet ein umfassendes Leistungsspektrum aus einer Hand; von der Systemkonzeption über Komponenten bis zur Anlagen-Inbetriebsetzung.

frey

Frey Sicherheit sind Experten der Sicherheitstechnik und bieten moderne Lösungen rund um Brandmeldeanlagen, Einbruchsicherung, IT-Security und vieles mehr. Sie vertreiben nicht nur die passenden Produkte, sondern entwickeln lückenlose Sicherheitskonzepte: von der ersten Risikoanalyse bis zur Installation und Pflege. Jedes Sicherheitssystem entsteht nach individuellen Bedürfnissen für Ihr Zuhause oder Ihr Unternehmen. Mit dieser umfassenden Strategie trägt Frey Sicherheit dazu bei, dass sich die Kunden nicht nur sicherer fühlen, sondern dies tatsächlich auch sind.

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Die Zaugg Schliesstechnik AG mit Sitz in Luzern ist seit über 50 Jahren in der Zentralschweiz verankert und verfügt über langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz in den Bereichen Schliesssysteme, Einbruchsschutz, Tresore und Alarmsysteme.

Buchtipp

Buch

Wer sich fundiert und im Detail mit den Vorteilen der Handvenenbiometrie beschäftigen möchte, dem empfehlen wir das Buch von Robert Jungmann:

Handflächen-Venenbiometrie als Zugangsmedium für Zutrittskontrollen

AV Akademiker Verlag, Deutschland, ISBN 978-3-639-41441-7